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Eröffnungskonzert 10. Mai 2003 Musikschule Pfaffenhofen / Ilm
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"Nervosität" heißt das Zauberwort, das jedes Konzert zu etwas Besonderem macht, zu einer Herausforderung, zu einem Sich-Auseinandersetzen mit dem, was man über eine lange Zeit vorbereitet hat, in der Hoffnung, die Nervosität vor dem Konzert möge sich nach dem Konzert verwandeln in "glückliche Erleichterung". Genau so erging es uns auch beim Eröffnungskonzert des diesjährigen Wagner-Programms: auf eine gehörige Portion Nervosität folgte am Ende des Konzerts eine große Erleichterung darüber, daß das Publikum unser Programm mit Begeisterung aufgenommen hat. Doch was macht ein Künstler am Tag des Konzerts?
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| Ein leerer Konzertsaal
hat immer auch etwas Anregendes, Kribbelndes; man versucht, sich vorzustellen,
wie der Saal wohl am Abend sein wird, wenn die in Reih und Glied aufgestellten
Stühle besetzt sein werden mit Menschen, die Programmhefte in der Hand
halten und erwartungsvoll nach vorne blicken. Schneller, als man denkt, ist dieser Augenblick dann da: während der Künstler in der Garderobe seinem Auftritt im wahrsten Sinne des Wortes entgegenfiebert, füllt sich der Saal mit Gästen, die unter leisem Gemurmel und vorsichtigem Stühle-Rücken die Reihen Stuhl für Stuhl in Beschlag nehmen. Je näher der Konzertbeginn rückt, desto unruhiger werden nicht nur die Gäste im Saal, sondern auch der Künstler in seiner Garderobe. Noch fünf bis zehn Minuten - den einen oder anderen Nachzügler gibt es unter den Gästen immer - dann ist es soweit: der Künstler betritt die Bühne, das Publikum begrüßt ihn mit Applaus, und ab diesem Moment entwickelt das Konzert seine eigene Dynamik . |
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Text und alle Fotos:
Clarissa Höschel Die
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